Entwicklungswege
Von frühen Grundrissen bis zu abgebrochenen Konzepten: Folge den Verbindungen im Archiv.
VERBINDUNGEN VERSTEHEN
Entwicklung verläuft in mehreren Richtungen.
Diese redaktionellen Lesepfade verbinden dokumentierte Ideen und Fahrzeuge. Die Reihenfolge ist keine lückenlose Abstammungslinie. Jahreszahlen und Variantenbezeichnungen sind ausdrücklich unterschieden.
Grundriss und Arbeitsplätze
- 1916
Seitliche Waffenstände
Die Anordnung in Erkern gehört zum ursprünglichen britischen Konzept.
Mark I →Belege und Einordnung
Die Tabelle beschreibt den kanonenbewaffneten Mark I Male. Die Female-Ausführung trug eine andere Bewaffnung und hatte ein anderes Gewicht. Britische Originalangaben in tons und hp werden kenntlich gemacht; Umrechnungen und historische Maßangaben sind gerundet. Der heute erhaltene Museumspanzer enthält restaurierte und ergänzte Teile.
Quellen zum Fahrzeug lesen → - 1918
Drehbarer Turm
Ein anderer Grundriss: Fahrer vorn, Motor hinten und ein drehbarer Einmannturm.
Renault FT →Belege und Einordnung
Die Hauptbewaffnung dieses Porträts ist die 37-mm-Kanone SA 18. Das Musée de l’Armée nennt für sein Objekt 6,7 Tonnen, während andere Museumsblätter andere Gewichte oder Bauzustände beschreiben. Die AWM-Beschreibung betrifft ein FT mit Maschinengewehr; daraus werden nur ausdrücklich bezeichnete Merkmale der gemeinsamen Grundkonstruktion übernommen. Trainingsfahrzeuge aus ungehärtetem Stahl sind nicht mit gepanzerten Einsatzfahrzeugen gleichzusetzen.
Quellen zum Fahrzeug lesen → - 1925
Ein Turmpanzer der Zwischenkriegszeit
Der Mark II erschien 1925. Das Porträt behandelt den Mark II* und die Rolle der Familie in Ausbildung und Mechanisierung.
Vickers Medium Mark II →Belege und Einordnung
Museumsobjekt Mark II* als Bezug; Tons nicht als metrische Tonnen umgedeutet. Die auffällige Produktionszahl 1030 im Tank-Museum-Webeintrag wird mangels überprüfter Abgrenzung nicht übernommen. Unterschiede der MG-Angaben bleiben sichtbar. Gelesen am 29. Oktober 2026.
Quellen zum Fahrzeug lesen → - 1935
Aufgaben im Einmannturm
Der Kommandant verbindet Führung und Waffenbedienung. Das Datum bezeichnet die Prototypvorführung.
Somua S35 →Belege und Einordnung
Die S35-Produktionsangaben widersprechen sich innerhalb der Museumsseite (ungefähr 500 gegenüber 440). Eine eigene Auflösung wird nicht behauptet. Der restaurierte Sammlungszustand enthält Veränderungen aus deutscher Nutzung.
Quellen zum Fahrzeug lesen → - 1967
Eine andere schwedische Lösung
Die Lieferungen des 103A begannen 1967. Der turmlose Entwurf koppelt die Ausrichtung der Kanone an das Fahrzeug. Das Porträt beschreibt den späteren 103C.
Stridsvagn 103 →Belege und Einordnung
Technische Werte folgen dem Arsenalen-Eintrag 103C. 213 kW bezeichnet nur den dort benannten Dieselmotor. Die Zeitspanne 1967–1988 im Register ist keine hier behauptete reine Neufertigungsperiode des 103C. Der Leopard dient als ausdrücklich benannter konzeptioneller Vergleich.
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Weiterentwicklung bestehender Familien
- ab 1951
Ein neuer sowjetischer Ausgangspunkt
Die Konzeptentwicklung begann 1951. Das Porträt beschreibt den späteren T-64B von 1976.
T-64 →Belege und Einordnung
Die Abmessungen und Vorräte beziehen sich auf den T-64B in Tabelle 1.25. Die Motorleistung ergänzt die Darstellung der 115. mechanisierten Brigade. Diese Werte beschreiben einen dokumentierten Bauzustand. Spätere Reparaturen, Kontakt-Zusatzschutz und ukrainische Modernisierungen können davon abweichen.
Quellen zum Fahrzeug lesen → - 1973
Ein eigener Entwicklungszweig
Der T-72 wurde 1973 eingeführt. Das Porträt beschreibt den späteren T-72M1. Technisch verwandte Familien besitzen eigene Bauzustände.
T-72 →Belege und Einordnung
Die technischen Tabellenwerte stammen aus dem ausdrücklich als T-72M1 bezeichneten Bataillonsblatt. Das ältere ministerielle Familienblatt nennt 41 Tonnen und 2,19 Meter Höhe; diese Werte werden nicht stillschweigend mit den M1-Daten kombiniert. Angaben zum späteren T-72M4CZ erläutern ausschließlich die Modernisierungsgeschichte. Ein einziger Panzerungswert könnte den mehrteiligen Schutzaufbau und die unterschiedlichen Varianten nicht verlässlich wiedergeben.
Quellen zum Fahrzeug lesen → - 1992
Fortgeführte Entwicklung
Der T-90 wurde 1992 formal eingeführt und knüpft an die T-72-Familie an. Das Porträt betrachtet die Exportausführung T-90S.
T-90 →Belege und Einordnung
Die Leistungsdaten folgen dem T-90S-Exporteurblatt mit 1.000 hp. Die ergänzenden Abmessungen und Systembezeichnungen stammen aus dem US Army Worldwide Equipment Guide von 2011, der unterschiedliche frühe und exportierte Bauzustände erläutert. Sein 840-hp-Grundmodell wird nicht mit dem stärkeren Exportantrieb verwechselt. Geschweißte und gegossene Türme sowie kundenspezifische Beobachtungsgeräte gehören zu verschiedenen Konfigurationen; die Illustration ist keine technische Identifikation eines bestimmten Lieferloses.
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Erprobung und abgebrochene Wege
- 1940er
Anforderungen verändern sich
Ein großer Versuchsfahrzeugentwurf unter veränderten Kriegsbedingungen.
TOG II* →Belege und Einordnung
Die Museumsangaben beziehen sich auf den erhaltenen TOG II*. Die aktuelle Sammlungsbeschreibung identifiziert seine Endbewaffnung als experimentellen 28-pounder. Die Masse bleibt in der Originaleinheit 80 tons angegeben. Daten zu Antrieb, Abmessungen und Federungsumbau folgen der ausdrücklich bezeichneten Paxman-Projektgeschichte, die Firmenaktenrecherche und Erinnerungen eines Beteiligten mit Fachliteratur verbindet. Ihre abweichende ältere Waffenbezeichnung wird nicht übernommen. Maße wurden aus den angegebenen Fuß- und Zollwerten umgerechnet; eine gesicherte Reichweite ist hier nicht angegeben.
Quellen zum Fahrzeug lesen → - 1960er
Ein gemeinsames Projekt endet
Technische Ansprüche und ein binationales Entwicklungsprogramm treffen auf Grenzen.
MBT-70 / Kampfpanzer 70 →Belege und Einordnung
Die Maß-, Leistungs- und Munitionswerte folgen ausdrücklich der fotografierten deutschen Museumstafel. Sie sind keine einheitlichen Werte für sämtliche amerikanischen und deutschen Prototypen. Der amerikanische Motorleistungswert wird nicht eingesetzt; eine konkrete Motortypnummer sowie ungeklärte Geschwindigkeits- und Reichweitenwerte werden nicht ergänzt. Die Tafel nennt 1965–1969 für Entwicklung/Baujahre; das übergeordnete Regierungsabkommen stammt bereits von 1963. Das Ende 1969/1970 bezeichnet unterschiedliche Abschlussangaben; XM803 war ein anschließendes amerikanisches Programm.
Quellen zum Fahrzeug lesen → - 1970er
Zwei Rohre ohne Turm
Ein Versuchsträger untersucht eine alternative Grundanordnung. Nicht mit einem eingeführten Leopard-Nachfolger gleichzusetzen.
VT 1-2 →Belege und Einordnung
Die Quellenlage trägt die Identität, Bewaffnung, Erprobung und Konzeptgeschichte deutlich besser als viele im Netz weitergereichte Detailzahlen. Ein Originaldatenblatt mit eindeutigem VT-1-2-Bauzustand wurde hier nicht eingesehen; verbreitete Maße, Besatzungs-, Masse- und Motorwerte werden deshalb nicht ungeprüft als Primärdaten ausgegeben. Die fotografische Beschriftung nennt 2.175 PS, ist aber kein technischer Motorbericht. Ihre Formulierung zur Ladeautomatik klärt nicht, welches Rohr automatisch geladen wurde. Das Krauss-Maffei-Patent ist eine eigenständige zeitgenössische Konzeptquelle und ausdrücklich kein Nachweis der tatsächlichen VT-Innenraumaufteilung. Hilmes behandelt in demselben Aufsatz weitere, anders angeordnete Versuchskonzepte; deren spezielle Befunde werden hier nicht auf VT 1-2 übertragen.
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